Wanderung "Am Stern"

September 26, 2015  •  Kommentar schreiben

Die Rundwanderung über die Sternspitze und Wandspitze im Kärntner Wolfsbachtal ist landschaftlich sehr reizvoll und bietet immer wieder herrliche Panoramablicke. Da die Tour nur zur Hälfte markiert und mit Wegweiser versehen ist, empfiehlt es sich eine Wanderkarte mitzunehmen.

Ausblick vom Stern Richtung NordenAusblick vom Stern Richtung NordenDer Blick Richtung Norden schweift über den Salzburger Lungau bis in die Steirische Niedere Tauern und Dachstein.

Als Ausgangspunkt wählt man am Besten den Parkplatz ganz hinten im Wolfsbachtal, direkt oberhalb der Wansinghütte. Diese erreicht man über Rennweg am Katschberg über einen holperigen Forstweg. Vom Startpunkt (1750 m) aus kann man fast die ganze Runde überblicken und erahnen welche grandiose Aussichten oben zu erwarten sind.
Am Anfang führt die Wanderung über einen schmalen Forstweg Richtung Südwesten, zweigt nach einigen hundert Meter nach rechts. Die erste dreiviertel Stunde wandert man durch einen Lärchenwald bis der Wald sich lichtet und es über einen Steig steil über Grashänge zum Gipfel hinaufgeht. Am "Stern" (2497 m) angekommen, entschädigt das Panorama für den steilen Anstieg.
Wer lieber auf markierte Wege bleibt, wandert den gleichen Weg wieder zurück, oder steigt über den Stampatzspitz und Breitwiesen zum Ausgangspunkt ab.

Der Grat zwischen Sternspitze und WandspitzeDer Grat zwischen Sternspitze und WandspitzeVon der Wandspitze übersieht man den soeben zurückgelegten Grat sehr gut. Obwohl nicht markiert, sind die Steigspuren immer wieder gut zu erkennen.

Die Strecke zur Wandspitze ist zwar nicht markiert aber die Steigspuren die am Flachen Verbindungsgrat entlang führen sind gut zu erkennen. Vom Gipfel der Sternspitze geht es nur ein paar Meter hinunter und man quert die Steinplatte im unteren Bereich wo man auch schon die Steigspuren deutlich sehen kann. In einem leichten Rundbogen führt der Steig mäßig bergauf, immer den direkten Gratverlauf folgend. Kurz unterhalb des Gipfels verlässt man die Grashänge und erreicht über leichtes Blockgelände in wenigen Minuten die Wandspitze (2623 m). Der Abstieg ist ab hier wieder markiert und führt erst leicht abfallend am Poisnig-Gipfel vorbei und führt steiler über einen breiten Rücken zur Torscharte (2106 m).

Unterhalb der TorscharteUnterhalb der TorscharteÜber den relativ flachen Almboden lässt es sich gut auswandern bis man wieder am Ausgangspunkt zurück ist.

Der weitläufige und feuchte Almboden unterhalb der Torscharte erinnert stark an die Schottischen Highlands. Über einen Forstweg gelangt man wieder einfach zurück zum Ausgangspunkt.

Diese und mehr Fotos könnt ihr im Album "Am Stern" anschauen.


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